Best Western Premier Hotel Rebstock

THE WORLD'S LARGEST HOTEL CHAIN®

600 Jahre Rebstock

Das Traditionshaus hat ein Buch veröffentlicht

BuchDas Best Western Premier Hotel Rebstock in Würzburg veröffentlicht seine über 600-jährige Geschichte jetzt als edles Hardcover und gibt es über den Verlag Ferdinand Schöningh in den Handel.
 
Würzburg, 20. Februar 2010. Seit jeher überreicht das Würzburger Traditionshotel seinen interessierten Gästen einen einseitigen Auszug aus der langen Geschichte des Hauses. Darin genannt, der 28. März 1408 als erste urkundliche Erwähnung des Rebstock. Somit ist es mit über 600 Jahren eines der ältesten Gasthäuser Deutschlands.
 
Aus den umfangreichen Recherchen, um zum Jubiläum den Altersbeweis auch tatsächlich in Händen zu halten, entstand nun ein ganzes Buch, das in Kürze auch über den Würzburger Verlag Ferdinand Schöningh erhältlich sein wird. Der Titel „600 Jahre – Rebstock im besten Alter. Chronik des Hofes Rebstock zu Würzburg“.
„Es war unglaublich viel Arbeit und ich bin so dankbar, dass die beiden Autoren mit so viel Liebe und Motivation ans Werk gegangen sind. Man merkt dem Buch das Herzblut an und es ist ein ganz besonderes Gefühl, nun ein eigenes Buch in Händen zu halten“, freut sich Christoph Unckell, Geschäftsführender Gesellschafter des Hotels Rebstock. Auch Judith Vollmond, seine Assistentin, ist begeistert: „Es sieht total schick aus, liest sich wirklich unterhaltsam und am meisten freut mich die Begeisterung der Kollegen, die sich sofort darauf gestürzt haben.“

Zu den Hintergründen: 1911 schrieb der Historiker Hermann Lockner, dass Kunz Seyde, genannt Kunz zum Rebstock, und dessen Frau Katharina den Hof zum Rebstock am 28. März 1408 der Karthause Engelgarten zu Würzburg verkauften. So ging es in die Geschichte des Hauses ein. Als sich das 600-jährige Jubiläum näherte wurde jedoch klar, dass man diese Aussage nie hinterfragt hatte und dass der wirkliche Nachweis fehlte. Kurzerhand machte sich Christoph Unckell mit seiner Assistentin Judith Vollmond auf die Suche nach Klarheit und Beweisen. Ziemlich schnell gerieten sie an Professor Dr. Helmut Flachenecker, vom Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte der Universität Würzburg. Er erklärte sich sofort bereit zu helfen und transkribierte zunächst einen Scann aus dem Standbuch 673 und 680 des Bayerischen Staatsarchivs Würzburg. Es stellte sich heraus, dass genau dies die Verkaufsurkunde war, die bestätigte, dass Haus und Hof (die Verbindung eines Hauses mit dem dazugehörigen Wirtschaftsbereich) genau wie oben erwähnt verkauft wurde.

Mit der Transkription lieferte Professor Dr. Flachenecker auch den Namen einer seiner Studentinnen, Frau Sylvia Staszak, die sich voller Tatendrang in die Recherchen stürzte. Schließlich stieß noch Dominik Röding zum Team dazu, Magister für Germanistik und Geschichte, und langjähriger Freund des Hauses, der die gesammelten Hintergründe auf unterhaltsame Art zu einer vergnüglichen Reise durch die Jahrhunderte zusammenschrieb.

Man weiß nun, dass das Haus schon immer für besondere Anlässe frequentiert wurde. Z. B. fanden dort Ratsmahle statt und man traf sich nach Begräbnissen „um die Feierlichkeit zu erhöhen“. Der Hof zum Rebstock war aber auch im Jahre 1558 Treffpunkt für die Anhänger des Wilhelm von Grumbach, der für den Mordanschlag an Fürstbischof Melchior Zobel verantwortlich gemacht wurde. Das Anwesen durchlief im Lauf der Jahrhunderte viele Besitzer, immer waren es hohe Herren wie Hofkammerat Anton Rossat, der fürstbischöfliche Kammerherr Graf von Sickingen-Hohenburg, usw.

Am 16. März 1945 wurde das Gebäude bei der Bombardierung der Stadt zerstört. Die zum Teil stehen gebliebene Fassade wurde gesichert und 1968 begann der Wiederaufbau mit Rekonstruktion der Rokokofassade.

Seit 1977 ist das Traditionshaus nun im Besitz der Familie Unckell. Unter Christoph Unckell, dem heutigen Geschäftsführender Gesellschafter, wurde es 1996 als eines der ersten Häuser Deutschlands nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert und zählt seit 2002 zur Top Kategorie der Best Western Premier Hotels.

Im heutigen Hotel Rebstock fühlt man sich aufgehoben und liebevoll umsorgt. Das Team steht mit seiner Tradition nach wie vor ganz unter dem Stern der hochwertigen und erfahrenen Gastronomie, allerdings immer auf modernstem Stand.